03/2011 - Verpflegungsmanagement
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Der Verpflegungsmarkt ist im Umbruch. Die Außer-Haus-Verpflegung nimmt zu und hauswirtschaftliche Fachkräfte sind mit ihrem Wissen und Können gefragter denn je. Um den unterschiedlichen Anforderungen an die Verpflegungssysteme Rechnung zu tragen bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes. Die unterschiedlichen Bedingungen und Bedürfnisse der Endnutzer und auch der Einrichtungen erwarten eine professionelle Organisation. Eine Beratungsfirma wirbt zu diesem Thema mit der Aussage: „Macht nichts, wenn´s nicht passt. Wir machen es passend“.
Ich hoffe, Ihnen auch dieses mal wieder die verschiedenen Gesichtspunkte zum Thema Verpflegungsmanagement zusammengetragen zu haben, um es auch in Ihrer Tätigkeit in jedem Fall „passend“ zu machen.
Gleich zu Beginn stellen Kennzahlen und Kosten die ersten Aspekte dar, und das nicht ohne Grund. Viele Entscheidungen in den Verwaltungsetagen werden unmittelbar hiervon abhängig gemacht. Aber nicht nur die Kosten sollten entscheidend sein. So rückt doch der Endverbraucher bzw. der Essensteilnehmer als wichtigster Teil in den Mittelpunkt. Sowohl der Imagefaktor Verpflegung als auch die Renaissance des Familientisches werden beleuchtet. Welchen Stellenwert hat die Gesunde Ernährung in der heutigen Zeit? Welches Verpflegungssystem ist nun das richtige? Entscheidungshilfen bietet der Artikel mit dem Titel „Jedem das Seine“. Jedes der Systeme hat Vor- und Nachteile und stellt unterschiedliche Anforderungen an Personal, Ausstattung und andere Rahmenbedingungen. Man sollte sich keineswegs leichtfertig oder aus kurzfristigen Erwägungen für ein System entscheiden. Denn in der Regel legt man sich für längere Zeit fest.
Zusammen mit Ausführungen zu Küchenplanung und Hygiene sind alle Vorraussetzungen geschaffen, um am Ende effektive Abläufe zu gestalten. Aus der Praxis gibt es Anregungen zum Warenwirtschaftsprogramm und zur Speisenausgabenoptimierung. Ein neuer Bachelor-Studiengang, der speziell die Tätigkeits- und Berufsfelder im Bereich Gemeinschaftsverpflegung, Haushalt und Versorgungswirtschaft in den Fokus nimmt, wurde zum Wintersemester 2010/11 gestartet. Somit wird auch dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften Rechnung getragen.
Bei all diesen Aspekten können wir eigentlich von vernetzten Verpflegungsleistungen sprechen, bei denen das Essen mit System auf den Teller kommt.
Und trotzdem sollten wir den Genusswert einer Mahlzeit nicht vergessen:
Essen ist ein Bedürfnis, genießen eine Kunst
François de la Rochefoucauld
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen
Ihre Martina Schäfer
Inhalt der Ausgabe
Leseproben aus dem Inhalt
- 66,80KB Imagefaktor gesunde Verpflegung
- 131,88KB Mit Selbstmanagement zum Erfolg
- 82,04KB Tipps für die Schulungen von Mitarbeitenden
- 64,68KB Grußwort der Bundesvorsitzenden und Neues vom Jungen Forum MdH
- 178,89KB Auf die Klinge kommt es an!
- 48,86KB Büchermarkt - Der AK Berufliche Bildung empfiehlt Fachliteratur
- 81,82KB Fort- und Weiterbildungsangebote
- 80,09KB ... und noch mehr Fort- und Weiterbildungsangebote
- 542,72KB Einladung Fachtagung und Bundeswettbewerb
